Welche Beschwerden treten bei Fructoseintoleranz auf?

Typische Symptome einer Fructoseintoleranz sind Blähungen, Magenschmerzen und Durchfallerkrankungen. Selbst Übelkeit relativ kurz nach dem Essen kann auf die Stoffwechselerkrankung zurückzuführen sein.

Durch die Blähungen, bzw. die enorme Gasbildung im Dickdarm, die diese verursacht, werden die Eingeweide regelrecht nach oben geschoben, weshalb viele Patienten auch über Völlegefühl klagen. Einige leiden sogar unter Herzstechen und deuten dies überhaupt nicht als ein mögliches Anzeichen für eine Fructoseintoleranz.

Aber auch bei Antriebslosigkeit bis hin zu leichten depressiven Verstimmungen und Stimmungsschwankungen können von der Fruchtzuckerunverträglichkeit verursacht werden. Da vor allem Folsäure und Zink, zwei Substanzen, die für unser Immunsystem enorm wichtig sind, mit der Fructose regelrecht “mitgerissen” und so wieder ausgeschieden, statt in den Körper aufgenommen werden, leidet nicht selten auch die Gesundheit und die Patienten erkranken auffällig oft an Infektionskrankheiten.

Einen eindeutigen “Symptomkatalog” gibt es bei Fructoseintoleranz nicht

Leider sind die Symptome bei einer Fructoseintoleranz häufig alles andere als eindeutig. Man kann keinesfalls sagen “Wenn A, dann B!”, im Gegenteil. Die Folgen, die diese Erkrankung nach sich zieht, sind so vielfältig, wie die Patienten selbst. Manche zeigen viele, wenn nicht sogar alle Symptome, andere wiederum spüren kaum Auswirkungen.

Blähungen und Durchfall gelten als typisch, es gibt jedoch auch Betroffene, die davon gar nichts spüren und stattdessen eher depressiv werden. Oder sich ständig mit Erkältungen und anderen leichten Infektionen herumschlagen. Nie ernsthaft krank, aber auch nie richtig gesund.

Außerdem kommt hinzu, dass es sowohl vom Patienten, als auch von der Schwere der Fructoseintoleranz und dem, was wann gegessen wurde, abhängig ist, wann die Symptome wie intensiv in Erscheinung treten. Auch hier gibt es also keine zweifelsfreien Erscheinungen des Krankheitsbildes.

Fazit

Gerade diese Symptomvielfalt und die zum Teil großen Unterschiede, wann nach dem Essen die jeweiligen Auswirkungen auftreten, machen die Diagnose einer Fructoseintoleranz so schwer. Genauer gesagt, die eigentliche Diagnose ist ganz einfach, nur der Weg zum Verdacht, auf was man testen soll, was die Beschwerden auslöst, zieht sich nicht selten über lange, für die Patienten qualvolle Jahre hinweg.