Kann ich noch Fast Food essen?

Der Mensch ist bequem und deshalb nutzt man des öfteren auch die Möglichkeit an die nächste Straßenecke zu gehen und sich dort einen Döner oder ein Burger zu genehmigen, um den Hunger zu stillen. So war es jedenfalls früher, bevor einem die Diagnose Fructoseintoleranz gestellt wurde. Ein Umstand der sich nun schlagartig geändert hat.

Denn wenn man an Fructoseintoleranz leidet fallen die Besuche bei einem Schnellrestaurant wie McDonalds oder Burger King oder beim Dönermann von Nebenan fast ausnahmslos flach. Der ein oder andere Anbieter hat vielleicht auch auf den ersten Blick gut geeignete Produkte für Menschen mit Fructoseintoleranz im Programm, aber hier empfiehlt es sich, die Sache ein wenig genauer zu begutachten.

Bei Fructoseintoleranz ist ein Blick auf die Inhaltsstoffe pflicht

Dank der Industrie werden mittlerweile fast alle Lebensmittel auf irgendeine Art und Weise gesüßt. Warum das so ist? Keine Ahnung, vielleicht einfach, weil es den Menschen dann besser schmeckt. Auf jeden Fall ist es für Menschen mit einer Fruchtzuckerunverträglichkeit ein absolut bescheidener Umstand. Da hilft allen Betroffenen eigentlich nur der Blick auf die Verpackung bzw. auf das Inhaltsverzeichnes der enthaltenen Inhaltsstoffe.

Genau da ist aber auch das Problem an der Sache, denn in keinem Fast Food Restaurant kann man eine Zutatenliste der angebotenen Produkte finden, so dass man nie sicher sein kann, ob man das entsprechende Produkt wirklich mit Fructoseintoleranz genießen kann. Fragen braucht man die Menschen hinter dem Tresen meistens auch nicht, da diese nicht wirklich wissen, was in den angelieferten Lebensmitteln wirklich an Bestandteilen enthalten ist.

Fast Food testen kann helfen

Letztendlich bleibt einem, wenn man nicht auf Fast Food verzichten will nichts anderes übrig, als wie bei jedem anderen Lebensmittel zu testen, ob man es verträgt oder nicht. Einige Produkte kann man von vornherein auf Grund der augenscheinlichen Bestandteile bereits ausschliessen, bei anderen Dingen muss man den Weg des ausprobieren gehen.

Ich selbst habe meinen Fast Food-Konsum fast komplett eingestellt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich generell immer die angebotenen Pommes Frites und einige Sorten von Pizzabrötchen vertrage. Salate vertrage ich trotz meiner Fructoseintoleranz eigentlich auch ausnahmslos, hier sollte man jedoch auf die Wahl des Dressings achten. Salatdressings sind fast ausnahmslos gezuckert, also nicht bei Fruchtzuckerunverträglichkeit geeignet oder nur in geringen Mengen. Testen und ausprobieren heißt hier wie si häufig die Devise.

Dank Fructoseintoleranz zum eigenen Küchenchef

Eigentlich sollte man froh sein, dass man seinen Fast Food-Konsum fast komplett einstellen muss, denn Fast Food zählt generell nicht zu den gesündesten Lebensmitteln. Dank des Umstandes, dass ich fast gänzlich auf Fast Food verzichte, habe ich meine Küche zu Hause neu entdeckt. Ich koche seit dem regelmäßig und das gute daran ist, dass ich weiß, was ich koche und das ich das Endprodukt dann auch uneingeschränkt vertrage.

Kochen ist gar nicht so schwer, man muss sich nur einfach trauen und sich auch ein wenig überwinden. Zugegebener Maßen fehlt mir auch ab und zu die Lust, mich an den Herd zu stellen. Gerade wenn man Abends kaputt von der Arbeit kommt, kann es schon nervig sein, aber wenn man erst mal den inneren Schweinhund überwunden hat geht es eigentlich auch recht fix mit dem Kochen. Und sein wir doch mal ehrlich, alles was man selbst kocht schmeckt doch auch viel besser und macht satter, als das was man in einem Fast Food-Restaurant bekommt.