Informationen über Traubenzucker (Glucose)

Traubenzucker gehört bei einer Fructoseintoleranz zu den Lebensmitteln, die Sie nun häufiger benutzen werden, denn er löst die Vormachtstellung von Haushaltszucker in Ihrer Küche ab, denn Traubenzucker ist für Sie im Vergleich zum Haushaltszucker bestens geeignet.

Doch was ist Traubenzucker überhaupt? Ist es nicht komisch, dass er wie ein Obst heißt, aber dennoch sehr gut bei Fructoseintoleranz geeignet ist?

Traubenzucker sollte man eigentlich Glucose nennen

Der Begriff Traubenzucker ist schon recht verwirrend, schließlich sind Weintrauben bei Fructoseintoleranz eigentlich absolut tabu. Nun ja, der liebe Traubenzucker verdankt seinem Namen Johann Tobias Lowitz. Der hat den Traubenzucker nämlich bereits 1792 in einer Weintraube festgestellt.

Wenn Herr Lowitz den Traubenzucker nun in einer Birne festgestellt hätte, würden wir heute vielleicht den Begriff Birnenzucker verwenden. Im Jahr 1838 prägte Jean-Baptiste Dumas den Begriff Glucose, welchen man eigentlich für Traubenzucker benutzen sollte, um nicht in die Irre geführt zu werden.

Alternativ bietet sich auch der Begriff Dextrose an, der von Friedrich August Kekulé vorgeschlagen wurde. Im Handel findet man auch kleine Traubenzuckerwürfel, die eng mit dem Begriff Dextrose verwand sind. Ein Blick darauf um eine kleine Nascherei zu haben kann also nicht schaden.

Traubensaft und Weintrauben sind also tabu

Dank des Namens Traubenzucker kann man schnell die Vermutung haben, dass man dann ja auch Traubensaft und Weintrauben gut vertragen würde. Nun, dem ist leider nicht so, denn in beiden steckt noch immer ein großer Anteil von Fruchtzucker (Fructose) und das ist ein Bestandteil, auf den man bei einer Fructoseintoleranz lieber verzichten sollte.