Da hilft nur ausprobieren

Wenn man das erste Mal mit Fructoseintoleranz in Berührung kommt, steht man erst einmal mit einem großen Fragezeichen im Gesicht da. So wirklich hat man nämlich noch nie etwas von Fructose gehört – es sei denn man ist Biologe oder Ernährungsberater. Für alle anderen ist Fructoseintoleranz erst einmal ein Wald voller offener Fragen, die nach Antworten suchen.

Man macht die ersten Recherchen im Internet und findet Listen mit geeigneten und ungeeigneten Lebensmitteln. Sicherlich fürs erste ein guter Einstieg um sich zu informieren, was man denn nun überhaupt noch essen darf.

Listen mit Fructosegehalt sind gut, aber nicht alles

Wer sich jedoch blind auf solche Listen verlässt, verschenkt jedoch seine Chance auf ein wenig Abwechslung bei der täglichen Nahrungsaufnahme. Denn nicht jeder, bei dem eine Fructoseintoleranz festgestellt wurde, reagiert gleich auf die verschiedenen Lebensmittel.

Fruchtzucker, wie man recht schnell feststellen wird, findet sich heutzutage fast in sämtlichen Lebensmitteln, die man im Supermarkt kaufen kann. Der Industrie sei dank, die nach kostengünstigeren Süßungsmitteln gesucht hat.

Man sollte zwar mit Bedacht seine Lebensmittel auswählen, jedoch sollte man auch einmal etwas ausprobieren, was Fructose enthält. Letztendlich sind alle Körper verschieden und reagieren dementsprechend auch anders auf fructosehaltige Lebensmittel. Wenn jemand mit Fructoseintoleranz zum Beispiel keine Tomaten verträgt, heißt das noch lange nicht, dass jemand anderes genau so auf das rote Gemüse reagiert. Vielleicht verträgt man es ja.

 

Lebensmittel mit Fructose richtig testen

Man sollte beim ausprobieren jedoch nicht die Pferde mit einem durchgehen lassen. Wenn man ein Lebensmittel mit hohem Fructoseanteil testet, sollte man dies vorerst in geringen Mengen tun, denn meistens stellt sich relativ schnell raus, ob das Produkt für einen geeignet ist oder nicht.

Außerdem sollte man immer nur ein Fructosehaltiges Produkt zurzeit testen, damit man auch 100 % ausschließen kann, ob man es verträgt oder nicht. Schließlich bringt es nichts fünf Dinge zu probieren und am Ende geht es einem schlecht. Woran lag es denn nun? An der Tomate, der Zwiebel oder an etwas anderem?

Wer gewissenhaft seine Fructoseverträglichkeit testet, hat lange gut davon

Bei Fructoseintoleranz heißt es also testen und ausprobieren. Je sorgfältiger man dabei ist, desto besser geht es einem am Ende der Testphase und so mehr Unklarheiten sind für das zukünftige Leben mit Fructoseintoleranz aus dem Weg geräumt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einem die ständige Testerei irgendwann nervt, aber es hat mir wirklich geholfen meine Essgewohnheiten besser in den Griff zu bekommen und größtenteils ohne Beschwerden, auf Grund der Fructoseintoleranz, durch den Alltag zu kommen.